Event-News vom 23.05.2010

440Hz - neue Frequenzen in der klassischen

Musik

Bei dieser Ausgabe der Konzertreihe 440Hz steht ein kleines Jubiläum an: Zum 10. Mal trifft das junge Orchester Schumann Camerata auf Gäste, die in einem klassischen Konzert normalerweise nicht anzutreffen sind. Dieses Mal wird eine Neuauflage des bereits im Jahr 2006 erprobten und gefeierten Experiments zwischen der Schumann Camerata und den Elektronik-Künstlern Blank & Jones geboten. Blank & Jones, die durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen und legendären DJ-Sets seit Jahren in der Electronica-Szene auch international fest etabliert sind, und der 30-jährige britische Dirigent Alexander Shelley, der inzwischen zum Chefdirigenten der Nürnberger Symphoniker avanciert ist, arbeiten bereits seit Ende 2009 gemeinsam an dem Soundkonzept und werden klassische Titel, Soundtracks und Electronica zu einer perfekten Symbiose beider Welten führen. Daneben werden, wie immer bei 440Hz, auch rein klassische Orchesterwerke gespielt.

„Wir freuen uns sehr auf das magische Zusammenspiel von elektronischer und klassischer Musik. Insbesondere, da es sich bei der Schumann Camerata um ein sehr junges, offenes Orchester mit dem außerordentlichen Dirigenten Alexander Shelley handelt, wollen wir wirklich Grenzen überschreiten und ein ganz besonderes Konzerterlebnis schaffen. Es wird sowohl Hits von uns als auch klassische Stücke in völlig neuen Versionen zu hören geben." Blank & Jones, befragt zu ihrer Teilnahme an 440Hz

Die Konzertreihe 440Hz wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung durch: PWC-Stiftung Jugend Bildung Kultur, Kunst- und Kulturstiftung Stadtsparkasse Düsseldorf, F.W. Hempel & Co., Stiftung van Meeteren

Facts - 440Hz: Klassik & Electronica
Date: 10. Juli 2010
Start: 21 Uhr 
Location: Stiftung museum kunst palast, Robert-Schumann-Saal, Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf

Tickets 
11,50 € ermäßigt (Schüler und Studenten) 
20,50 € regulär
Bei diesem Konzert wird auf eine Bestuhlung verzichtet
Preise verstehen sich inklusive Ticketgebühr, zzgl. Vorverkaufsgebühr.

Tickets an vielen bekannten Vorverkaufsstellen oder per Internet über www.robert-schumann-saal.de.

Links
www.440hz.info
www.blankandjones.com
www.robert-schumann-saal.de

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Blank & Jones
Es ist genau 10 Jahre her, dass das weltweit wohl wichtigste Magazin für elektronische Musik DJ Mag auf Blank & Jones aufmerksam wurde: "...two german trance-meisters who clearly believe in eating raw meat for breakfast..." (DJ MAG May 1999)

Kaum ist also eine Dekade verstrichen, haben die beiden Produzenten nicht nur 10 Artist Alben und über 20 Singles (allesamt in den deutschen Charts) vorzuweisen, sondern haben sich auch komplett autark im Musik Business gemacht. Auf ihrem eigenen Label Soundcolours veröffentlichen sie alles in Eigenregie und haben ebenfalls ihr eigenes Song Publishing.

Das Album "Eat Raw For Breakfast" entstand sehr spontan und ist vor allem von den Eindrücken ihrer kürzlich zu Ende gegangenen Australien Tour geprägt. Hierfür wurden Blank & Jones für eine sensationell produzierte Tour namens "God's Kitchen" angefragt. Das Mega Event tourte quer durch Australien und besuchte sogar noch Neuseeland. Als die beiden Soundtüftler die ersten Bühnenentwürfe und Animationen vorab zur Abnahme bekamen, war ihnen sofort klar, dass sie für diese Tour auch musikalisch etwas ganz Neues schaffen wollten. Hier ein kleiner Eindruck.

So entstanden in einem Zeitraum von zwei Monaten die Tracks, die nun auf diesem Non-Stop DJ Mix enthalten sind. Sie spiegeln ein typisches Blank & Jones DJ Set 2009 wieder, das längst mehr geworden ist als ein bloßes Mixen von Platten. Dank der neuen Technik ähneln ihre Sets schon fast mehr Konzerten, da so gut wie alle performten Songs aus ihrem Studio kommen und live immer wieder neu zusammengesetzt und gemixt werden. Natürlich setzen Blank & Jones auch beim Sound Design wieder neue Maßstäbe und bereichern ihren ureigenen Klang durch Electro und Tech House Elemente.

Für das Artwork haben sich die beiden wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Nachdem sie bereits 2004 für das Monument Album mit dem legendären Kraftwerk Cover Designer Emil Schult zusammengearbeitet haben, konnten sie diesmal einen Meisterschüler von Gerhard Richter für das Titelbild gewinnen. Frank Bauer studierte in Düsseldorf bei dem großen Meister und liefert mit seinem fantastischen Photorealismus Bild wieder einmal ein Highlight in der Blank & Jones Diskographie ab.

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Alexander Shelley
Nachdem der heute 30-jährige britische Dirigent Alexander Shelley im Jahr 2005 den 1. Preis der Leeds Conductors Competition gewann, umjubelte ihn die Presse als den „aufregendsten und begabtesten jungen Dirigent, der je diese renommierte Auszeichnung bekommen hat“. Inzwischen ist Shelley zum Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker avanciert und dirigiert regelmäßig weitere hochkarätige deutsche Orchester, wie die Hamburger Symphoniker und die Kammerphilharmonie Bremen. In Bremen ist er ebenfalls Künstlerischer Leiter des bahnbrechenden und preisgekrönten Projekts „Zukunftlabor“, dessen Ziel es ist, durch spannende und ungewöhnliche Programmkonzepte eine Bindung zwischen dem Orchester und einer neuen Generation von Konzertgängern aufzubauen.

Bereits jetzt hat Shelley einige der renommiertesten britischen Orchester geleitet, wie beispielsweise das BBC Philharmonic Orchestra, die Britten Sinfonia (bei den BBC Proms), das Philharmonia Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Scottish Symphony Orchestra und die Northern Sinfonia. In dieser Saison steht ebenfalls sein Debüt mit dem BBC National Orchestra of Wales und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra auf dem Programm.

Zu den Höhepunkten der laufenden Saison und darüber hinaus gehören Alexander Shelleys erstes Dirigat in Nordamerika mit dem National Arts Centre Orchestra in Ottawa, erste Engagements beim Rotterdam Philharmonic und dem Orchestre National de Bordeaux, sowie drei Reisen nach Australien, wo er unter anderem mit dem Australian Youth Orchestra tourt und einer erneuten Einladung des Melbourne Symphony Orchestra folgt.

Shelley gründete 2001 die Schumann Camerata in Düsseldorf – ein junges Kammerorchester, mit dem er mittlerweile über 80 Konzerte im In- und Ausland gegeben hat. Dazu gehört eine Russland-Tournee mit 11 Konzerten und anschließendem Gala-Abschluss im Großen Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums.

Shelley, der aus einer Musikerfamilie stammt, studierte Violoncello bei Timothy Hugh und Steven Doane am Royal College of Music in London. Für sein Studium bei Prof. Johannes Goritzki an der Robert Schumann Hochschule ging er 1998 nach Düsseldorf. Weitere künstlerische Anregungen bekam er in den Meisterklassen von Mstislav Rostropowitsch und Janos Starker in Paris, Aldo Parisot in Banff und in der Kompositions-Meisterklasse von George Crumb in der Schweiz. 2003 spielte er unter Valery Gergiev in Moskau und St. Petersburg als Mitglied des World Orchestra for Peace. Shelley studierte Dirigieren bei Professor Thomas Gabrisch und arbeitete eng mit Yan-Pascal Tortelier zusammen, dessen Assistent er unter anderem bei dem National Youth Orchestra of Great Britain war.

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Schumann Camerata
Die Schumann Camerata ist ein dynamisches Kammerorchester, bestehend aus jungen, professionellen und noch studierenden Musikern – das Durchschnittsalter liegt bei 24 Jahren. Das vom Dirigenten Alexander Shelley gegründete Ensemble wurde ins Leben gerufen, sowohl um jungen Musikern ein selbstbestimmtes Forum zu geben, als auch dem Publikum ein frisches, attraktives Konzerterlebnis zu bieten.

Seit dem Debütkonzert im Mai 2001 tritt das Orchester - von Publikum und Kritikern hoch gelobt - in den verschiedensten Sälen auf. Ob bei Benefizkonzerten zu Gunsten regionaler Schulen, als einziger Klassik-Act auf der Open-Air-Bühne beim 1. Düsseldorf Hafenfest oder bei Matineekonzerten im Robert-Schumann-Saal, pflegt die Camerata schon seit jeher ein breitgefächertes Repertoire.

Seit ihrer Gründung hat die Camerata eine starke Beziehung zur Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Im November 2001 gewann das Ensemble den in der Hochschule veranstalteten „Schmolz und Bickenbach“-Wettbewerb, und trat auch als Stammorchester des 1. Düsseldorfer Gitarren-Festivals mit Gast-Dirigent Leo Brouwer in Erscheinung. Im letzten Jahr arbeitete die Schumann Camerata bei der Produktion von Donizetti’s Oper „Viva la Mamma“ mit dem Hochschulorchester zusammen.

2004 machte das Orchester im Rahmen der deutsch-russischen Kultur-Tage mit 42 Musikern eine Konzert-Tournee durch 11 russische Metropolen. Unter der Leitung von Alexander Shelley und mit Sopranistin Lluba Kasarnovskaya und dem Trio Rachmaninov traten sie in ausverkauften Sälen unter anderem in Kasan, Nischnj Novgorod und Wolgograd auf. Die Tournee wurde mit einem Gala-Abschlusskonzert im Grossen Saal des Tschaikowski-Konservatoriums gefeiert.

Zwischen 2005 und 2009 begeisterte die Schumann Camerata u.a. rund 6.500 Besucher der Konzertreihe 440Hz im Robert-Schumann-Saal.
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Quelle:
http://www.440hz.info/[..]
Tags:
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